 | Warday, Kriegstag und die Reise danach Rezension von Jim Melzig Anhand eines fingierten Tatsachenberichts schildern Strieber und Kunetka die gesellschaftlichen Folgen eines atomaren Schlagabtausches zwischen den USA und der UdSSR. Strieber und Kunetka begeben sich dabei auf eine Reise, die sie quer durch die USA führt. Hintergrund-Reportagen und Interviews mit Betroffenen und Regierungsangestellten komplettieren ihre Eindrücke. Sehr glaubhaft wird die wirtschaftliche, politische und soziale Situation des Landes dargestellt. Die Industrie ist in großen Teilen zusammengebrochen, die Wirtschaft findet auf dem Schwarzmarkt und in Form von Tauschhandel statt. Weite Landstriche sind radioaktiv verseucht, Ackerbau- und Viehzucht zusammengebrochen. Es gab Hunger- und Grippeepidemien, die weitaus mehr Opfer forderten als die Nuklearwaffen. Die sogenannte Triage, bei der durch Strahlen zu stark geschädigte Menschen das Recht auf medizinischen Betreuung verloren haben, hat die Bürgerrechte ersetzt. Die politische Macht liegt bei den verschont gebliebenen Europäern und Japanern. Die USA selbst ist gespalten, Kalifornien eine fremdenfeindliche Enklave, im Süden existiert ein mexikanischer Totalitärstaat. Familie und Freundschaft stehen nun für die Menschen an oberster Stelle. Man hilft sich gegenseitig, die Umarmung hat den Händedruck ersetzt. Unter den zahlreichen atomaren Apokalypse-Romanen, die zwischen 1950 und 1985 publiziert worden sind, ist Warday sicherlich einer der nüchternsten. Die Betonung legen Strieber und Kunetka auf die gesellschaftlichen Aspekte der Auswirkungen eines begrenzten Atomkrieges, wobei Anarchie mit marodierenden und brandschatzenden Banden überhaupt nicht zur Diskussion stehen. Auf Spannung wird weitgehend verzichtet, sachlich stehen Mahnung und Abschreckung im Vordergrund.
Eure Meinungen:
| Eigentlich habe ich mir das gar nich durchgelsen, aber ich finde trotzdem das es extrem gut ist, denn ich habe schon viele büche von Whitley Strieber gelese...zum Beispiel The Day After Tomorrow und das buch fabd ich extrem geil. [Jacueline Klatt] |
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